Variation Schau/Fahrt

 

Schau, sagt sie.

Eine flammende Bewegung, die alles umspült, sage ich.

Schau, sagt sie, schau, wie er blendet, der Tag. Schau, wie ich mich erinnere an die Fahrt.

Eine Fahrt durch den Tunnel.

Höre den Ozean, sein Atmen, seine Schläge, im Rausch seines eigenen Schaums. Höre ihn im Rausch seiner Schläge, grosse Walzen eigenen Schaums drehend. Höre die Walzen schlagen, das Rauschen der Transformatoren. Sehe den Nebel des Schaums, über den Transformatoren schwebend, die elektrischen Nebel wie transparente Ebenen aus Rauch.

Dreh lauter, sage ich, den Rausch und die Schläge. Weiter. Sehe Körper wie Kuppeln. Sie zittern.

 

Die Erinnerung blendet.

 

Schau, vor mir, benetzt von der Kühle der Bäume, den dunklen Kiefern, im Schatten das Gesicht, dreht sich zur Sonne. Die Strahlung leckt die Rinde der Kiefern, die schütteren, benetzt von Kühle und schwarz im Licht, mein trockenes atmen. Schau, vor dir streuendes Licht, zersetzt die schütteren Vokale, die du sprichst, die Säulen der Bäume. Das endlose Schliessen des Gesichts, vor dir, schau, sagt sie.

Es blendet.

Schau wie es mich blendet, sage ich.

Die Blendung schaut.

Ich sehe sie.

Ich sehe, wie es mich blendet, ich sehe nichts, sagt sie.